Definiert wird der Begriff Order im Devisenhandel - genau wie im Aktienhandel auch - als ein Auftrag, der durch den Kunden auf den Devisenmarkt platziert wird. Auch hier ist zwischen mehreren verschiedenen Ordertypen zu unterscheiden. Für den privaten Anleger ist es daher wichtig, sich damit auseinander zu setzen. Entscheidend ist es dabei an erster Stelle, alle relevanten Order Typen kennen zu lernen und richtig zu verstehen. Zum zweiten muss der Trader wissen, welche Order Typen ein Forex Broker akzeptiert und beim Devisenhandel verwendet. Zu unterscheiden ist hierbei generell zwischen den grundlegenden Order Arten, die von allen Forex Brokern als Basis Ordertypen angeboten werden müssen und den vielen verschiedenen „exotischen“ Orderbezeichnungen, die von den Brokern als Orderzusätze zur Verfügung gestellt werden.
Die drei relevanten Typen Order im Devisenhandel sind die Market Order, die Limit Order und die Stopp Loss Order.
• Market Order
Unter einer Market Order ist eine Order zum Kauf oder zum Verkauf zu verstehen und zwar immer zum jeweils aktuellen Währungskurs. Mit anderen Worten, wird diese Order sofort platziert und der Kauf bzw. Verkauf ohne jegliche Bedingungen (zum Beispiel Limits) zum augenblicklichen Kurs ausgeführt. Beim Online Handel bedeutet dies, dass eine Market Order nach nur einem Klick schnellstens ausgeführt wird. Durch eine Market Order kauft oder verkauft der Trader zu jenem Preis, bei dem der jeweilige Händler bereits ist, zu verkaufen bzw. zu kaufen.
• Limit Order
Unter einer Limit Order ist auch eine Order zum Kauf oder zum Verkauf zu verstehen, aber nicht zum aktuellen, sondern nur zu einem bestimmten, vom Kunden festgesetzten, Währungskurs. Daher müssen bei dieser Order zum einen der erwünschte Kurs und zum zweiten die Laufzeit der Order angegeben werden. Wird innerhalb der Laufzeit der angegebene Kurs erreicht, wird die Order ausgeführt, indem sie automatisch in eine Kaufsorder oder in eine Verkaufsorder verwandelt wird. Der Zweck der Limit Order ist, bei vorher festgesetzten Preisen aus den jeweiligen Transaktionen garantierte und vorher kalkulierte Gewinne zu erzielen. Falls der erwünschte Kurs innerhalb einer vom Auftraggeber erwarteten Zeit nicht erreicht wird, kann dieser seine noch nicht ausgeführte Limit Order zurückziehen.
• Stopp Loss Order
Unter einer Stopp Loss Order ist eine Order zum Verkauf zu verstehen und zwar zu einem bestimmten Währungskurs. Ziel der Stopp Loss Order ist, Verluste zu begrenzen oder ganz zu verhindern, daher wird sie auch als Verlust Stop Auftrag bezeichnet. Im Grunde ist die Stopp Loss Order eine Art Limit Order zum Verkauf. Somit wird sie sofort ausgeführt, wenn der vorgegebene Kurs erreicht wird und zwar indem sie automatisch in eine Verkaufsorder verwandelt wird. Eine noch nicht ausgeführte (bzw. schwebende) Stopp Loss Order kann der Auftraggeber zurückziehen.

Ordertypen
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