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Euro steigt nahe an 1,32 USD

Der Euro hat am Montag zum Dollar stark aufgewertet und ist am Nachmittag auf den höchsten Stand seit dem 4. Mai gestiegen. Überraschend robuste Konjunkturdaten aus den USA haben die Risikoneigung von Investoren geschürt und die Gemeinschaftswährung nicht nur zum Dollar, sondern auch zum Yen anziehen lassen. Zum Greenback handelte der Euro im Tageshoch bei 1,3191 USD. Gegen 17.00 Uhr wird der Euro mit 1,3185 USD bezahlt.

"Am Morgen zeigte sich der Euro/Dollar noch unentschlossen nach der Konsolidierung vom Donnerstag und Freitag", sagte Ralf Elmer von der LBBW. Am frühen Nachmittag sei der Euro aber über den Widerstand bei 1,31 USD ausgebrochen und habe die Kursgewinne sukzessive ausgebaut. "Da wurden auch Stop-Loss-Kurse gerissen", berichtet der Devisenstratege. Mit Stop-Loss-Kursen grenzen Anleger mögliche Kursverluste in einem Währungspaar ein. Elmer rechnet jedoch damit, dass die Aufwärtsbewegung des Euro bei Kursen um 1,3170 bis 1,3200 USD zunächst zum Halten kommt.

Am Nachmittag überraschte eine Reihe von Konjunkturdaten aus den USA positiv und verlieh dem Euro mit der dadurch steigenden Risikobereitschaft Rückenwind. So stieg der Dow Jones Economic Sentiment Indicator im Juli auf 42,3 zu von 40,3 im Juni. Auch der ISM-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe hat im Juli mit 55,5 die Konsensprognose von 54,7 übertroffen. Daraufhin bauten die Aktienmärkte in Europa und den USA die Kursgewinne aus, während die Notierungen an den Rentenmärkten nachgaben. Die Beschäftigungskomponente des ISM-Index ist im Juli auf 58,6 gestiegen von 57,8 im Juni. "Mit Blick auf den am Freitag anstehenden Arbeitsmarktbericht ist der Anstieg der Beschäftigungskomponente positiv zu werten", kommentierte Viola Stork von der Helaba. Am Freitag veröffentlicht das US-Arbeitsministerium den offiziellen Beschäftigungsbericht für den Monat Juli. Zudem sind die Bauausgaben in den USA im Juni im Vergleich zum Mai um 0,1% gestiegen, während die Konsensprognose auf einen Rückgang von 0,7% lautete. Allerdings wurden die vorläufigen Zahlen für den Mai stark nach unten revidiert.

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