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Rohstoffe

Goldpreis so hoch wie nie zuvor

Seit Wochen erleben die arabischen Länder einen Wandel, der einerseits hoffen lässt, dass die Völkerproteste die Diktaturen stürzen und demokratische Kräfte aktivieren werden. Die andauernden Unruhen im Nahen Osten, insbesondere die Revolution in Libyen, die zu einem langjährigen Bürgerkrieg anzuschwellen droht, erschüttert andererseits erheblich die westliche Welt. Der bekannte Krisenmechanismus setzt sich in Gang: Die Kämpfe in Libyen, eines der wichtigsten Öllieferländer, können einen totalen Libyen-Ausfall nach sich ziehen. Die möglichen Engpässe in der Ölversorgung und die daraus resultierende Angst vor beachtlichen physischen Lieferunterbrechungen lassen die Ölpreise explodieren. Die Inflationsangst lässt die klassischen Krisenwährungen Gold und Silber profitieren: Aktuell sind beide Edelmetalle extrem teuer, Expertenmeinungen zufolge ist deren Preisrallye noch lange nicht zu Ende.

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Libyen & das Öl: Droht eine größere Ölkrise?

Seit Tagen schaut die Welt voller Angst auf die Unruhen in Libyen zu: Menschen kämpfen um Demokratie, Tausende riskieren ihr Leben, unzählige haben es bereits verloren. Für den Westen steht Libyen für Öl, Öl steht für zahlreiche Industriezweige, die unser gesamtes Leben betreffen. Die anhaltenden Kämpfe in Libyen gefährden die Ölproduktion und lassen den Ölpreis explodierenden. Die Folgen daraus sind rasant ansteigende Preise für Kraft- und Energiestoffe. Der deutsche Verbraucher muss für Benzin, Diesel und Heizöl tiefer in die Tasche greifen. An den Tankstellen sind Preise wie Diesel für über 1,40€ und Superbenzin für über 1,70€ keine Ausnahme. Kein Wunder: Am Donnerstag erreichte der Ölpreis fast 120 UDS je Barrel. Für den enormen Ölpreisanstieg gibt es noch mehr Gründe: Wie die berechtigte Furcht, dass der Funke der Unruhen weitere Öllieferanten des Nahen Ostens erreichen kann.

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EU will keinen Rohstoffstreit mit China

Vor wenigen Wochen hatte China wiederholt angekündigt, die Förderquoten der Seltenen Erden stärker zu drosseln und deren Exportmenge weiter zu senken. Damit hat China wieder mal seine weltweite Monopolstellung als Rohstoffexporteur für die Hightech Industrie genutzt und dem Westen noch einmal unübersehbar vor Augen geführt, wie angewiesen mittlerweile seine Schlüsselindustrien auf China sind. Das Ergebnis war - wie immer, wenn eine Rohstoffknappheit gefürchtet wird - ein enormer Preisanstieg. Nun sind Europas Politiker alarmiert und suchen fieberhaft nach Wegen, dieses Dilemma zu lösen. Ihre Ziele sind: Diese Anhängigkeit abbauen und den Zugang zu den begehrten Rohstoffen nachhaltig sichern.

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Chinas seltene Erden

Die "Seltenen Erden" sind seit Monaten im Fokus der Weltwirtschaft. Korrekter gesagt, geht es um für viele moderne Schlüsseltechnologien unentbehrliche Metalle. Seit Jahren wächst das Problem der westlichen Unternehmen, die sie verwenden, doch seit wenigen Wochen wird es immer explosiver und droht, eine schwere Krise zu werden. Der Kern der Sache: Derzeit ist China Hauptförderland und Weltmarktführer. In Zahlen: 2006 hat es fünfmal mehr seltene Erden als 1992 gefördert, 2007 hat es 95% und 2010 sogar 97% der weltweiten Förderung erreicht.

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